Der kleine Unterschied: Wo Frauen den Kürzeren ziehen

Emanzipation schön und gut: Einiges bleibt dennoch für immer dem männlichen Geschlecht vorbehalten. Zum Beispiel übertriebener Alkoholkonsum oder effektives Abnehmen. Worauf die Damenwelt sonst noch verzichten muss…

Gerechtigkeit hin oder her - so manches gemeine Klischee über Männer und Frauen bestätigen sogar Wissenschaftler.

Alkohol: Weniger ist mehr
Cameron Diaz ist beim männlichen Geschlecht sehr angesehen - vor allem deshalb, weil ihr der Ruf nacheilt, sie könne schlicht jeden unter den Tisch trinken. Geht es nach neuesten Studien, handelt es sich hierbei um eine Lüge. Denn Alkohol schadet dem weiblichen Körper erwiesenermaßen mehr als dem männlichen. Der Grund ist biologisch: Der Wassergehalt im weiblichen Körper ist geringer als der im männlichen. Wenn Frauen zu tief ins Glas gucken, kommt der Alkohol mit höherer Konzentration in ihrem Blut an als beim anderen Geschlecht - was dazu führt, dass die weibliche Leber mehr zu tun hat. Es lohnt sich, darüber bei der nächsten Cocktail-Happy-Hour noch mal nachzudenken. Ganz davon abgesehen, dass wir am nächsten Morgen besonders schadenfroh über den Kater unseres Liebsten lächeln können.

Unfaire Verteilung beim Abnehmen

Das, was jetzt kommt, ist ein Plan, den die Natur aus purer Bosheit ausgeheckt haben muss. Männer nehmen leichter ab als Frauen. Besonders frustrierend wirkt sich diese Tatsache auf gemeinsam begonnene Partner-Diäten aus. Gleich viel Sport und derselbe Ernährungsplan wirkt sich nämlich unterschiedlich effektiv auf die Geschlechter aus. Ganz einfach, weil seine Pfunde schneller purzeln als ihre. Der Grund: Dank des Hormons Testosteron besitzen Männerkörper mehr Muskelmasse und weniger Fett als die von Frauen. Die Folge: Die Herren nehmen schneller ab als die Damen und können mehr Kalorien wegstecken. Dazu kommt, dass Frauen mehr Östrogen im Körper haben, das eine Art magnetische Wirkung auf Fett ausübt.

Denken mit Kopf und Körper
Die nächste Nachricht ist irgendwie erleichternd: Frauen können nichts dafür, wenn sie beim Liebesspiel nicht aufhören können, zu denken. Sie sind deshalb weder frigide, noch verkrampft. Denn der weibliche Körper und sein Gehirn reagieren offenbar anders auf sexuelle Erregung, als es sich beim männlichen Geschlecht verhält. Vielleicht ist damit auch endlich die „Lebensweisheit" erklärt, dass Männer angeblich mit einem ganz bestimmten Körperteil denken. Wenn eine Frau einen Mann sexy findet, schießt deshalb nicht ihr gesammeltes Blut aus dem Kopf. Eine mögliche Schlussfolgerung daraus wäre, dass die Dame etwas komplexer strukturiert ist als der Herr - doch das wäre wirklich unfair.

Die Sache mit dem Aufhören

Studien besagen, dass Frauen schwerer vom Glimmstengel loszukriegen sind als Männer. Dafür gibt es eine biologische Erklärung: Der weibliche Menstruationszyklus reagiert je nach Phase unterschiedlich auf die Inhaltsstoffe von Tabak - und genauso auf Ersatzsuchtstoffe. Eine Rauchentwöhnung mit Hilfe von Nikotinpflastern und ähnlichen Hilfsmitteln soll laut Studien bei Frauen weniger effektiv sein. Das heißt aber nicht, dass das Aufhören nicht doch funktioniert - es erfordert nur ein bisschen mehr Durchhaltevermögen als bei männlichen Rauchern.

Umgang mit Stress
Wenn Frauen nicht aufhören zu reden und Männer stumm danebensitzen, dann hat das wahrscheinlich mit unterschiedlichen Stressbewältigungsstrategien zu tun. Im Klartext heißt das: Frauen reden sich den Ballast lieber von der Seele und das auf emotionale Weise. Gerne wird dabei darüber sinniert, was man hätte anders machen können und wie es in Zukunft weitergehen wird. Dafür ist das weibliche „Kuschelhormon" Oxytozin verantwortlich. Was eigentlich eine gute Sache ist (Verarbeitung statt Verdrängung), kann sich aber auch negativ auswirken. Denn dasselbe Hormon kann dazu führen, dass Frauen sich mehr um ihr Umfeld sorgen als um sich selbst und die Bedürfnisse anderer über ihre eigenen stellen. Da lebt der Mann dann in letzter Konsequenz doch wieder gesünder.

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