Die Wirkung der Yamswurzel in den Wechseljahren

Die positive Wirkung der Yamswurzel beruht auf ihrem Gehalt an Phytohormonen. Besonders das progesteronähnliche Diosgenin sorgt in den Nebennieren für einen Anstieg der DHEA Werte und hat verjüngende Wirkung auf Ihren gesamten Organismus. Eine weitere Yamswurzel Wirkung ist die Linderung von Schmerzen und Entzündungen:

Menstruationskrämpfe, Fibrome und Endometriose werden wirksam und ohne schädliche Nebenwirkungen bekämpft. 

Gerade zu Beginn der Wechseljahre kommt es oft zu unregelmäßigen und schmerzhaften Zyklen; bedingt durch Schleimhautwucherungen wie Fibrome, Zysten, Myome und Endometriose. Yamswurzeln regulieren die Schleimhautbildung in der Gebärmutter, wirken ausgleichend, entzündungshemmend und entspannend. 

 

Lähmende Müdigkeit, Hitzewallungen, Herzrasen und depressive Verstimmungen verschwinden, auch stärkere Wechseljahresbeschwerden werden gemildert und die Einnahme synthetischer Ersatzhormone überflüssig gemacht. 

 

Durch Anregung der Hirnanhangsdrüsenfunktion wird der Hormonspiegel stabilisiert und die Schmerzempfindlichkeit gesenkt. Die ausscheidungsfördernden Pflanzenstoffeverhindern Wassereinlagerungen und Verdauungsschwäche. 

Yamswurzeln helfen auch dabei, das Körperfett zu reduzieren und regen Beweglichkeit und Muskelwachstum an. 

Auch die Gefahr einer Knochenentkalkung (Osteoporose) während des Klimakteriums können Sie mit regelmäßiger Einnahme von Yamswurzeln bannen und einen bereits bestehenden Verlust an Knochendichte ausgleichen. 

Phytohormone sind das Geheimnis der Yamswurzel Wirkung

 

Das enthaltene Diosgenin wird im Körper zu Östrogen und Testosteron umgewandelt und wirkt gezielt dem Libidoverlust entgegen. Das gesamte Hormonsystem wird stabilisiert und ausgeglichen, zellschädigende freie Radikale bekämpft, Immunabwehr und Zellerneuerung angeregt. 

 

Auch erhöhte Blutzucker- und Cholesterinwerte können Sie mit regelmäßiger Anwendung auf ein normales Niveau senken und so die Wirkung der Yamswurzel gegen Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen nutzen. 

 

In Mittelamerika und Asien werden Yamswurzeln traditionell zur Prophylaxe genutzt, um hormonell bedingte Zellwucherungen wie Brust-, Gebärmutter- und Prostatakrebs zu verhüten. 

 

Fazit: Nutzen Sie die vielfältige Yamswurzel Wirkung und bekämpfen Sie Wechseljahresbeschwerden auf ganz natürliche Art. Bereichern Sie Ihren Speiseplan mit der wohlschmeckenden Knolle oder verwenden Sie hochwertige Nahrungsergänzungsmittel und genießen Sie die positiven Veränderungen.

Quelle: http://www.ihr-wellness-magazin.de/gesundheit/pflanzliche-hormone/yamswurzel/wirkung-der-yamswurzel.html

Nachfolgend: Quelle unbekannt 

Nachdem die Hormonersatztherapie mit künstlichen Hormonen durch potentiell gefährliche Nebenwirkungen an Beliebtheit verloren hat, kommen natürliche pflanzliche Hormone immer mehr ins Blickfeld. Natürliche Hormone, die in Pflanzen enthalten sind, werden auch "Phytohormone" genannt.

Hormone, die in Pflanzen enthalten sind, wirken zwar milder, als die Hormone der Pharmaindustrie, aber man muss sich bewusst sein, dass es dennoch Hormone sind, die als Ersatz für die weniger werdenden Hormone des Körpers eingenommen werden. Bei dauerhafter hochdosierter Verwendung von pflanzlichen Hormonen zögert man die natürliche Entwicklung möglicherweise heraus. Ausserdem besteht dann ein gewisses Risiko zur Brustkrebs- oder Gebärmutterkrebsentstehung. Dies gilt jedoch nur für echte Hormone, wie beispielsweise bei Rotklee und Soja.

Bei der Verwendung von pflanzlichen Hormonen sollte man berücksichtigen, dass manche Östrogene enthalten, andere Progesteron und wieder andere fördern die köprereigene Ausschüttung der Hormone.

In vielen Fällen hilft es eher, progesteronhaltige Pflanzen einzunehmen, weil die Gabe von Progesteron indirekt die Bildung von Östrogen im Körper fördert. Ausserdem basieren viele Beschwerden auf einem Progesteron-Mangel, vor allem in der Anfangsphase der Wechseljahre.

Bereich

Progesteronmangel (=Gestagenmangel)

Östrogenmangel

Zeitraum

Eher in der Prämenopause
(= Früher)

Eher ab der Perimenopause
(= Später)

Körperlich

  • Müdigkeit
  • Vor der Periode: Gewichtszunahme
  • Geschwollene Brüste
  • Dicker Bauch
  • Schlafstörungen
  • Schmerzen beim Eisprung
  • Hauttrockenheit
  • Trockene Scheide

Gemeinsam

  • Hitzewallungen
  • Kopfschmerzen
  • Gewichtszunahme
  • Schmerzen bei der Periode

Psychisch

  • Reizbar
  • aggressiv
  • Zornausbrüche
  • Empfindlich
  • weinerlich
  • depressiv

Hier eine Aufstellung mit Pflanzen, die Phytohormone enthalten:

Progesteronhaltige Pflanzen (Gestagen)

Pflanze

Erläuterung

Beifuss

Fördert Progesteronproduktion, regt Eisprung an.

Bockshornklee

Enthält progesteronähnliche Saponine.

Frauenmantel

Progesteronartige Wirkstoffe

Honigklee (Steinklee)

Enthält Diosgenin, ein progesteronähnliches Saponin.

Küchenschelle

Hat progesteronartige Eigenschaften

Mönchspfeffer

Die progesteronartige Wirkung ist indirekt. Mönchspfeffer regt die Libido bei Frauen an, und hemmt sie bei Männern, was auch am Namen erkennbar wird.

Nachtkerze

Die Blätter wirken bei Progesteronmangel

Papayasamen

Enthält eventuell progesteronartige Substanzen.

Salomonssiegel (Duftende Weisswurz)

Enthält progesteronähnliche Saponine.

Sarsaparilla

Enthält Vorstufen von Progesteron

Schafgarbe

Wirkt ähnlich wie Progesteron.

Yamswurzel

Wirkt ähnlich wie Progesteron durch den Saponin-Wirkstoff Diosgenin.
Auch als Nahrungsmittel beliebt.

Progesteronhaltige Nahrungsmittel

Pflanze

Erläuterung

AlfaAlfa (Luzerne)

Enthält Diosgenin, ein progesteronähnliches Saponin.

Karotte

Enthält Diosgenin, ein progesteronähnliches Saponin.

Spargel

Enthält Diosgenin, ein progesteronähnliches Saponin.

Östrogenhaltige Pflanzen

Pflanze

Erläuterung

Ackerschachtelhalm

Fördert Östrogenproduktion

Amerikanischer Schneeball

Enthält Beta-sitosterol, eine östrogenähnliche Substanz

Angelika

Enthält Beta-sitosterol, eine östrogenähnliche Substanz.
Fördert Östrogenproduktion und Eisprung.

Baldrian

Enthält Beta-sitosterol, eine östrogenähnliche Substanz

Basilikum

Leichte östrogenartige Wirkung, fördert Eisprung, steigert Libido

Beifuss

Fördert Östrogenproduktion, regt Eisprung an.

Beinwell

Enthält Beta-sitosterol, eine östrogenähnliche Substanz

Besenginster

Enthält Genistein, ein östrogenähnliches Isoflavon.

Braunwurz

Fördert Östrogenproduktion

Brennesselwurzel

Enthält Secoisolariciresinol, östrogenähnliche Lignane

Damiana

Enthält Beta-sitosterol, eine östrogenähnliche Substanz.

Estragon

Enthält Beta-sitosterol, eine östrogenähnliche Substanz

Färberginster

Enthält Genistein, ein östrogenähnliches Isoflavon.

Fichte

Enthält Secoisolariciresinol, östrogenähnliche Lignane

Flohsamen

Enthält Beta-sitosterol, eine östrogenähnliche Substanz

Ginseng

Enthält Beta-sitosterol, eine östrogenähnliche Substanz

Granatapfelkerne

Enthält östrogenartige Substanzen.

Hauchechelwurzel

Enthält Genistein und Formononetin, östrogenähnliche Isoflavone.

Hirtentäschel

Leicht östrogenartig

Holunder

Fördert Östrogenproduktion

Hopfen

Östrogenhaltig. Steigert bei Frauen die Libido.
Verhindert teilweise die Progesteronbildung im Körper durch Glycoproteine.

Huflattich

Enthält Beta-sitosterol, eine östrogenähnliche Substanz

Johanniskraut

Enthält Beta-sitosterol, eine östrogenähnliche Substanz

Kampfer

Enthält Secoisolariciresinol und Matairesinol, östrogenähnliche Lignane

Kanadisches Berufkraut

Enthält Beta-sitosterol, eine östrogenähnliche Substanz

Königskerze

Enthält Phytosterole, östrogenähnliche Substanzen

Küchenschelle

Enthält Beta-sitosterol, eine östrogenähnliche Substanz

Löwenzahn

Enthält Beta-sitosterol, eine östrogenähnliche Substanz

Lorbeerblätter

Enthält Secoisolariciresinol, östrogenähnliche Lignane

Melisse

Leicht östrogenartig

Ringelblume

Enthält Beta-sitosterol, eine östrogenähnliche Substanz

Rose

Fördert Östrogenproduktion

Rotklee

Rotklee enthält, wie andere Hülsenfrüchte Isoflavone, die östrogenartig wirken. Enthält ausserdem Beta-sitosterol, eine östrogenähnliche Substanz.

Sabal / Sägepalme

Enthält Beta-sitosterol, eine östrogenähnliche Substanz

Salbei

Östrogenartige Wirkung und hemmt den Schweiss.

Schafgarbe

Enthält Beta-sitosterol, eine östrogenähnliche Substanz

Soja

Enthält reichlich Isoflavone, die östrogenartig wirken.

Süssholz

Enthält Beta-sitosterol, eine östrogenähnliche Substanz

Taigawurzel

Reguliert die Hormonproduktion

Taubnessel, weisse

Fördert Östrogenproduktion

Traubensilberkerze (Cimicifuga)

Regt die Östrogenproduktion an. Lindert Hitzewallungen.

Wasserfenchel

Enthält Secoisolariciresinol und Matairesinol, östrogenähnliche Lignane

Weinraute

Östrogenartige Wirkung. Steigert bei Frauen die Libido.

Wiesensalbei

Östrogenartige Wirkung und hemmt den Schweiss.

Östrogenhaltige Nahrungsmittel

Pflanze

Erläuterung

AlfaAlfa (Luzerne)

Reguliert Östrogenspiegel.

Sojabohnen

Enthält Isoflavone

Esskastanien

Enthält Phytosterole

Leinsamen

Enthält Matairesinol, östrogenähnliche Lignane

Sesam

Enthält Phytosterole

Saflor-Öl

Enthält Phytosterole

Sonnenblumenkerne

Enthält Phytosterole

Kürbiskerne

Enthält Phytosterole

 

 

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